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Was ist Taekwondo?

Taekwondo, bekannt auch als koreanische Stilrichtung des Karate ist eine Kampfkunst, deren Kampf-
techniken sich hauptsächlich auf Hand- und Beintechniken bezieht.

Taekwondo Vorführung 2006
Im Gegensatz zu anderen waffenlosen Arten der
Selbstverteidigung wird im traditionellen Taekwondo
ein besonderes Augenmerk auf Fußtechniken gelegt,
die sich durch größere Reichweite auszeichnen.

Traditionelles Taekwondo wird ohne Körperkontakt
ausgeübt. Dabei wird der ganze Körper beansprucht,
was zu einer Verbesserung der körperlichen Verfassung,
der Kondition und des Wohlbefindens führt.

Informationen zu Trainingszeiten und Trainingsort finden
Sie hier: >> Trainingszeiten

Wer kann Taekwondo erlernen?

Diese Sportart ist für jeden unabhängig seines Alters erlernbar. Wer Taekwondo trainiert, begibt sich
auf einen Weg der ständigen Entwicklung. Hier einige Beispiel für Eigenschaften, die auf diesen Weg
zu finden sind:
Übrigens, das Verletzungsrisiko beim Ausüben dieser Sportart ist wesentlich geringer als beim Fußball,
Volleyball, Handball etc.

Die 5 Elemente des Taekwondo

Ilbo-Taeryon - Einschrittkampf
Darunter versteht man erste Anwendungen der Grundtechnik in einer Partnerübung. Auf eine festgelegte
Fausttechnik des Angreifers antwortet der Partner mit einer individuellen Kombination von Abwehr- und
Kontertechniken.

Hyong - Formschule
In einer festgelegten Abfolge von Abwehr- und Angriffsbewegungen gegen einen imaginären Gegner
werden die Einzeltechniken zu einem harmonischen Ganzen zusammengeführt. Wichtig sind unter anderem
ein flüssiger, rhythmisch ausgewogener Ablauf, korrekte Atmung, Blickkontekt zum Gegner und die exakte
Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Chayu-Taeryon - Freikampf
Der Freikampf ist die unmittelbare Konfrontation mit einem Gegener und wird ohne Kontakt ausgetragen.
Hierbei kommt es auf Schnelligkeit, taktisches Verhalten, Konditions- und Reaktionsvermögen an. Alle
Techniken müssen rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt werden. Der Freikampf wird erst im Fortge-
schrittenenstadium durchgeführt.

Hosinsul - Selbstverteidigung
In einer Notwehrsituation gibt es im Gegensatz zum Wettkampf keine feste Regel. Daher kann ein poten-
zieller Angreifer mit jeder erdenklichen Aktionen sein Opfer überraschen. Entsprechendes Verhalten wird
auf der Grundlage von Taekwondo-Techniken, aber auch Hebel-, Wurf- und Festlegetechniken aus anderen
Kampfkünsten, im Rahmen des Hosinsul trainiert. Voraussetzung für effektive Selbstverteidigung ist ent-
schlossenes und beherztes Handeln.

Kyek-Pa - Bruchtest
Der Bruchtest ist der Gradmesser für die geistige Entwicklung des Ausführenden und wird auf 3 cm dicken
Fichtenholzbrettern durchgeführt. Der Bruchtest ist Prüfungsbestandteil der Gürtelprüfungen und soll
Ausdruck für die Technik und das Durchsetzungsvermögen sein.


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